Aktuelle Projekte

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Geschäftsmodelle: Engineering und Innovation

Die wissenschaftlich-basierte Unterstützung bei der Konzeption, Verbesserung und Begleitung der Implementierung von neuen Geschäftsmodellen stellt das zentrale Angebot an unsere Kunden in Wirtschaft und Industrie dar. Das Fraunhofer IMW hat Werkzeuge entwickelt, die Unternehmen unterstützen, eine vorteilhafte Marktposition zu identifizieren. Der Werkzeugkasten ermöglicht es Unternehmen, Geschäftsmodelle systematisch zu entwickeln, zu analysieren und kontinuierlich zu verbessern. Die Werkzeuge genügen wissenschaftlichen Ansprüchen und sind praxiserprobt. Der Mehrwert für den Kunden ist dabei langfristig eine höhere Profitabilität zu erzielen.

Projektauswahl in den Jahresberichten des Fraunhofer IMW

Das Leipziger Fraunhofer-Zentrum präsentiert in den Jahresberichten 2014/15 und 2015/16 die Bandbreite seines sozioökonomischen Leistungsspektrums. Durch die Referenzprojekte in den Jahresberichten erhalten Sie einen Einblick in die Themen- und Forschungsschwerpunkte der Gruppe und des Instituts.

News

 

Workshop / 6.3.2017 / 20.3.2017

"Wissenschaft trifft auf Praxis" Workshop, Leitprojekt E³-Produktion.

 

Informationsveranstaltung und Workshop / Bio City Leipzig / 14 - 19 Uhr / 9.5.2017

Dr. Nizar Abdelkafi hält Key Note zu "The Power of Standardisation".

Fachartikel zu nachhaltigen Geschäftsmodellen veröffentlicht

Immer mehr Unternehmen suchen nach Geschäftsmodellen, die nicht nur finanziell Erfolg versprechen, sondern darüber hinaus einen gesellschaftlichen Nutzen stiften. In der Praxis sind viele dieser Geschäftsmodelle jedoch entweder nicht tragfähig oder ihr gesellschaftlicher Nutzen lässt sich schwer skalieren. Wie kann das Design von Geschäftsmodellen aussehen, die langfristig zur Erfüllung beider Ziele beitragen? Dr. Nizar Abdelkafi, Leiter der Gruppe Geschäftsmodelle: Engineering und Innovation, und Karl Täuscher stellen in ihrem Beitrag in der Fachzeitschrift „Organization and Environment“ heraus, wie Geschäftsmodelle aus einer systemischen Perspektive nachhaltig unternehmerischen und gesellschaftlichen Wert schaffen. Zum Artikel

Konferenz zu Elektromobilität in Leipzig

Um elektrobetriebene Mobilität voranzutreiben, initiierte die Bundesregierung 2012 das Schaufensterprogramm Elektromobilität. Im Rahmen des Vorhabens „Bayern-Sachsen Elektromobilität verbindet“ untersuchte die Gruppe Geschäftsmodelle: Engineering und Innovation, wie aus Laternen mit Ladeeinheiten ein tragfähiges Geschäftsmodell für die öffentliche Ladeinfrastruktur entstehen kann. Die Ergebnisse wurden am 3. Juni auf einer Abschlusskonferenz präsentiert.

15.8.2016

Start-Mit-Norm Workshop für Startups

Normung, Standardisierung, Patentierung können Schlüsselfaktoren für den Erfolg innovativer Start-Ups sein.

 

Erfolgreiche Geschäftsmodelle im Berufsbildungsexport: Fallstudie BEIGROUP GmbH

Das Exportgeschäft mit Berufsbildungsdienstleistungen boomt. Es ist inzwischen ein relevanter Zweig der deutschen Außenwirtschaft. Gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte, die das duale Ausbildungssystem durchlaufen, sind weltweit gefragt. Um internationale Verbundprojekte im Berufsbildungsexport weiter voranzutreiben, führte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 2008 die Förderinitiative „Berufsbildungsexport durch deutsche Anbieter“ ein. Forscher der Gruppe Geschäftsmodelle: Engineering und Innovation am Leipziger Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie unterstützten die Förderinitiative von 2012 bis 2014 mit einem Metaprojekt.

 

Deutscher Nachhaltigkeitspreis an C³-Projekt verliehen

Das interdisziplinäre Projekt "C³ – Carbon Concrete Composite" erhielt Ende November 2015 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie "Forschung".

Befragung zu dem Thema: "Den Erfolg von innovativen START-Ups mit Normung und Standardisierung sichern"

Das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie untersucht aktuell die Frage, wie junge Unternehmen Standards, Normen und Patente nutzen.

Leipziger Innovation eröffnet

12.08.2016 (Leipzig) Straßenlaternen als Ladestation für E-Autos

Nachdem mit fast 160 öffentlich nutzbaren Ladepunkten im Stadtgebiet das Fundament zum Laden von Elektroautos in Leipzig gelegt wurde, haben Vertreter verschiedener wissenschaftlicher Institutionen und der Leipziger Gruppe im Beisein von Oberbürgermeister Burkhard Jung vier LEDStraßenlaternen mit der Möglichkeit zum Laden von E-Autos in der Mozartstraße eröffnet. Die Laternen wurden von Leipziger Wissenschaftlern der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) und der Leipziger Gruppe entwickelt. Die Leipziger Gruppe überführte die technischen Komponenten in ein barrierefreies und intermodales Ladekonzept, welches sich in Laternen integrieren lässt. Finanziert wurde die Forschungskooperation im Rahmen des Programms "Schaufenster Elektromobilität" der Bundesregierung durch Mittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. "Wirtschaft und Forschung arbeiten in Leipzig zusammen, nicht nur in der Theorie, sondern auch ganz praktisch in Forschung und Anwendung. Solche Kooperationen gilt es zu entwickeln und auszubauen", so Oberbürgermeister Burkhard Jung.

Die Idee hinter dem Projekt ist relativ einfach: Während es auf dem Land oder bei Eigenheimen einfach ist sein Elektroauto zu laden, sollte sich die Ladeinfrastruktur in Städten nachhaltig ins Straßenbild integrieren. Die Vorteile des Laternenparkens liegen auf der Hand: Laternen sind bereits vorhanden und können einfach nachgerüstet werden. Falls die Leistung des vorhandenen Beleuchtungsnetzes ausreicht, müssen nicht einmal neue Stromleitungen verlegt werden. E-Autos können so über Nacht geladen werden.

Im Leipziger Musikviertel in der Mozartstraße wurden für das Projekt alle Herausforderungen gemeistert. Vier neue LED-Laternen beleuchten die Straße und sind mit je einer Ladestation ausgestattet. Das Laden ist genau so einfach wie an anderen Lademöglichkeiten im Stadtgebiet. Einfach mit der Ladekarte die Station freischalten, Auto und Station verkabeln und schon startet der Tankvorgang. Die Bedienung erfolgt über ein Touchpad.

Das Fraunhofer Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW, ehemals Fraunhofer MOEZ, begleitete das Projekt, ebenso wie die Universität Leipzig, aus sozio-ökonomischer Perspektive.

"Als Ökonomen von Fraunhofer fokussierten wir uns auf die Frage, wie aus einem technischen Potential eine Logik zu formulieren ist, so dass ein ökonomischer Wert - ein Geschäftsmodell - entsteht. Wir entwickelten diverse Wertschöpfungsszenarien im Bereich der Elektromobilität und analysierten die Leistungsbündel, welche Energiewirtschaft, Dienstleister und Großkonzerne aus der Automobilindustrie in Zukunft anbieten können. Die neuen Ladesäulen legen einen weiteren Grundstein für die Akzeptanz der Elektromobilität bei jetzigen und zukünftigen Nutzern. Wir beobachten weiterhin gespannt, welche der anvisierten Geschäftsmodelle sich zukünftig durchsetzen.", so Dr. Nizar Abdelkafi vom Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW.

Ziel des Projektes war die Entwicklung eines marktreifen Produktes. So soll die Leipziger Laterne in Zukunft weltweit vermarktet werden. Geplant ist, dass das mittelständische Traditionsunternehmen Leipziger Leuchten die Ladestation als Modell "Karsten" und die passende Laterne "Dieter" mit in ihr Angebot aufnimmt.