SustainSME

SustainSME - Erweitertes Kompetenzmanagement zur Sicherung und Steuerung präventiver Arbeitsgestaltung in klein- und mittelständischen Unternehmen

SustainSME

Erweitertes Kompetenzmanagement zur Sicherung und Steuerung präventiver Arbeitsgestaltung in klein- und mittelständischen Unternehmen

Baubranche: Prävention im Wandel

Der demografische Wandel stellt Bauunternehmen vor große Herausforderungen: Die Sicherung des Fachkräftebedarfs wird zunehmend schwieriger, offene Stellen können häufig nicht mehr besetzt werden. Gleichzeitig entwickeln sich im Baugewerbe neue Marktfelder – etwa altersgerechtes und barrierefreies Bauen oder der Einbau von Assistenzsystemen. Der Erhalt und die Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit gewinnen damit an Bedeutung. Gelingen muss es, Motivation, Kreativität und Leistungskraft von Beschäftigten langfristig zu stärken. Gefragt sind Kompetenzmanagement und neue Konzepte für präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz, die auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zugänglich sind.

Ziele des Projektes SustainSME

  • Das Projekt SustainSME verbindet Gesundheitskompetenz und Prävention, um neue digitale Werkzeuge zu entwickeln.
  • Aufbauend auf einer Analyse konkreter Bedarfe im Bauhandwerk entsteht ein Verfahren, mit dem Einzelbetriebe Gesundheitsprävention implementieren und
  • ihre Gesundheitskompetenz steigern können. In der Pilotphase werden die Instrumente evaluiert und auf ihre Übertragbarkeit hin überprüft.

Vom Einzelfall zum Benchmark: Das entwickelte Konzept ist so angelegt, dass es übertragbar ist. Im ersten Schritt ist der Transfer in weitere Unternehmen der Baubranche vorgesehen. Im Anschluss wird das Verfahren durch die Verbundpartner mithilfe eines Ausbildungsmoduls eines Leitfadens und eines Umsetzungskonzeptes auf weitere Branchen übertragen. Die am Projekt beteiligten KMU werden die Instrumente prototypisch anwenden und damit die wissenschaftliche Evaluation des Gesamtkonzeptes unterstützen.

Projektpartner

  • Fraunhofer Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie
  • Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e.V.
  • Bildungszentren des Baugewerbes e.V.
  • Gebr. Hölscher Bauunternehmung GmbH
  • Gebr. Kickartz GmbH

 

Projektlaufzeit: 1.8.2016 bis 31.7.2019

Der Faktor Mensch wird für international agierende mittelständische Unternehmen und Konzerne zunehmend zum Differenzierungsfaktor gegenüber Wettbewerbern. Er ist zugleich Treiber für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Neben Maschinen und Anlagen, geistigen Eigentumsrechten und Daten werden zukünftig die Kompetenzen der Unternehmen, sei es auf Ebene der Mitarbeiter oder der Unternehmensorganisation, zur wichtigsten Ressource. Wir unterstützen Unternehmen, bei denen ein strategisches und professionelles Qualifizierungs- und Kompetenzmanagement Lösungsbeiträge zum nachhaltigen Unternehmenserfolg  liefern kann.

Veränderungsprozesse wie Internationalisierung, Digitalisierung und demographischer Wandel erfordern ständige Anpassungen. Für Unternehmen ist das der Weg zur lernenden Organisation. Auf diesem Weg begleiten wir die Unternehmen bei Entwicklung und Implementierung von Kompetenz(Management)Modellen mit neuesten Erkenntnissen aus der angewandten Forschung.

SustainSME

Erweitertes Kompetenzmanagement zur Sicherung und Steuerung präventiver Arbeitsgestaltung in klein- und mittelständischen Unternehmen

Mehr Informationen: SustainSME

Projekt-Website

www.sustain-sme.de 

Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Weitere Informationen zu den Verbundprojekten finden Sie unter www.gesundearbeit-mega.de 

Im Förderschwerpunkt «Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen» erarbeiten Präventionsallianzen aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem Arbeits- und Gesundheitsschutz in 30 bundesweit geförderten Verbundprojekten anwendungsorientierte Ansätze für eine präventive Arbeitsgestaltung. Ziel ist es, unter anderem mit Unterstützung von smarten Technologien, Konzepte und Modelle eine zukuntsfähigen Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu entwickeln.

 

Der Förderschwerpunkt wird durch das Projekt MEgA wissenschaftlich begleitet.

Die Projekte werden gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.