Der Ball rollt weiter – crowdFANding international

crowdFANding international

Seit Start des Projekts „crowdFANding“ am 6. Juni steigt der Zuspruch für das Projektvorhaben. Unterstützung aus aktuell 23 verschiedenen Ländern konnte bereits gesichert werden. Mehr als 1.250 Supporter trugen dazu bei, kürzlich die Marke von 100.000 Euro zu durchbrechen. Damit ist crowdFANding mittlerweile mehr als ein regionales Projekt.

Der Ball rollt weiter

Australien, Brasilien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Hongkong, Italien, Japan, Malaysia, Luxemburg, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Singapur, Slowakei, Spanien, Türkei, Ungarn, Wales und natürlich Deutschland – aus diesen Ländern kommen die Unterstützer. Neue Etappenziele sind bereits gesteckt und wir freuen uns darauf, bald Land Nummer 25 an Bord begrüßen zu dürfen.

Zum Start von Olympia arbeiten wir gezielt daran, die Kampagne international noch stärker aufzustellen und viele weitere Unterstützer zu erreichen. Angesichts des bisherigen Erfolges und der zahlreichen Ideen erschien eine Beendigung des Fundingzeitraums am 15. August als zu früh. Unter Berücksichtigung der vorhandenen Potenziale wurde eine einmalige Verlängerung der Laufzeit des Projekts bis zum 15. September beschlossen. Getreu dem olympischen Prinzip „Dabei sein ist alles“ streben wir in den verbleibenden Tagen eine noch breitere Unterstützung an.

Für diese und die nächste Generation an Fußball-Fans möchten die Aktiven des FC Carl Zeiss Jena den Neubau des Fußballstadions am Ernst-Abbe-Sportfeld mitgestalten, damit die SÜDKURVE – seit Langem der Platz der aktiven FCC-Fans – erhalten bleiben kann. Die „Südkurve“ hat für die örtliche Fanszene als Sozialraum einen außerordentlich hohen Stellenwert und stellt einen besonderen Identifikationsfaktor dar […] eine Neufindung und -strukturierung wäre der angestrebten Verbesserung von Stadionsicherheit eher abträglich“, bekräftigt auch der Sportsoziologe Prof. h.c. Dr. Gunter A. Pilz im gestrigen Gespräch.

Die Idee hinter crowdFANding

Vor dem Hintergrund der kürzlich in Frankreich stattgefundenen Fußball-Europameisterschaft begleiten wir Ökonomen von Fraunhofer die international angelegte Crowdfunding-Kampagne „crowdFANding – Südkurve bleibt!“ aus wissenschaftlicher Perspektive mit dem Ziel, Erfolgsfaktoren für Crowdfunding-Kampagnen, insbesondere im Bereich Sport, auf den Grund zu gehen. Crowdfunding oder auch „Schwarmfinanzierung“ entwickelt sich zu einer erfolgreichen Finanzierungsalternative, welche den ebenso gelebten Gemeinschafts- und Teamgedanken im Fußball hervorhebt. Nicht zuletzt zeichnet das die Besonderheit des Projekts aus, indem Menschen unterschiedlicher Herkunft und Schicht mit und in Subkulturen zusammenarbeiten. Genau diese Mischung bereichert crowdFANding mit immer neuen Ideen.

Unter dem Motto „Eine Stimme ist leise – zu Hunderten wird es laut – zu Tausenden unüberhörbar“, gibt die Bürgerinitiative Unser Stadion Jena e.V. gemeinsam mit den Finanzierungsexperten des Fraunhofer-Zentrums für Internationales Management und Wissensökonomie den Fans und Förderern des FC Carl Zeiss Jena eine innovative Finanzierungsmethode an die Hand, damit die SÜDKURVE als Heimblock und Platz für die Unterstützung der Mannschaft durch die aktiven FCC-Fans erhalten bleiben kann.

Projektverantwortlicher

Erik Ackermann
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gruppe Innovationsfinanzierung
Telefon +49 341 231039-135
erik.ackermann@imw.fraunhofer.de

 

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