Aktuelle Projekte

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Stakeholderdialoge und gesellschaftliche Akzeptanz

Unsere anwendungsorientierte Forschung bezieht sich insbesondere auf Erfolgsfaktoren ("Best-Practice") und Hemmnisse, die auf internationaler Ebene die Schaffung nachhaltiger Energiesysteme fördern oder erschweren.

Unsere Spezialgebiete sind:

  • Entwicklung innovativer Verfahren zur Bewältigung energiewendebedingter Transformationsprozesse in Unternehmen, Regionen und Nationen.
  • Gesellschaftliche Akzeptanzforschung bezüglich innovativer Technologien im Energiebereich
  • Integrierte Bewertung von Infrastrukturprojekten und Durchführung von Stakeholder-Dialogen (unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte)
  • Entwurf von Strategien, die es erlauben, kooperative Lösungen in internationalen umweltschutzbezogenen Verhandlungsprozessen zu erzielen.

Methodisch stützen sich unsere Analysen insbesondere auf die Identifikation von "Best-Practice"-Beispielen, auf die komparative Analyse der Situation in unterschiedlichen Ländern, auf politikwissenschaftliche Ansätze und den Einsatz innovativer Dialog- und Mediationsverfahren.

Projektauswahl in den Jahresberichten des Fraunhofer IMW

Das Leipziger Fraunhofer-Zentrum präsentiert in den Jahresberichten 2014/15 und 2015/16 die Bandbreite seines sozioökonomischen Leistungsspektrums. Durch die Referenzprojekte in den Jahresberichten erhalten Sie einen Einblick in die Themen- und Forschungsschwerpunkte der Gruppe und des Instituts.

News

Key Note Vortrag / 2.3.2017

Fraunhofer IMW begleitet feierliche Eröffnung von Masterstudiengang an University of Technology in Jamaika.

Konzipiert wurde der Masterstudiengang "Sustainable Energy and Climate Change" mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) für die University of Technology in Jamaika. Forscher am Fraunhofer IMW war an der Konzeption des Studiengangs beteiligt. Es ist das erste Programm seiner Art in der Karibik. Professor Dr. Thomas Bruckner diskutiert in seiner Key Note technische Optionen und politische Instrumente, um den Klimawandel zu bewältigen.

 

Beitritt: Fraunhofer IMW beteiligt sich an Innovationsnetzwerk "Morgenstadt: City Insights".

EFFESUS Booklet

EU-Netzwerk am Fraunhofer-Zentrum Leipzig

Vom 13. bis 14. April 2016 traf sich das EU-Netzwerk der Fraunhofer-Gesellschaft am Fraunhofer-Zentrum in Leipzig. Beim 16. EU-NetWorkshop tauschten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Fraunhofer-Institute zu Themen und Fragestellungen innerhalb EU-finanzierter Projekte aus. Annamaria Riemer und Urban Kaiser arbeiten am Leipziger Institut in der interdisziplinär angelegten Forschungspartnerschaft EU Plus an Management-, Finanzierungs- und Kommunikationsstrategien für EU-finanzierte Projekte.

 

Professor Dr. Thomas Bruckner diskutiert Smart-City-Strategie mit OB der Stadt Leipzig

 

Internationale Marktstrategie für Dämmplatte aus Rohrkolben

Die Experten der Gruppe Stakeholderdialoge und gesellschaftliche Akzeptanz untersuchen sozioökonomische Faktoren und  Nutzerakzeptanz eines innovativen, nachhaltigen Baustoffes zur thermischen Sanierung aus Rohrkolben (Typha) in Bulgarien.

 

Mit Fraunhofer Innovationen Kulturerbe schützen – Modellprojekt gestartet.

Aufbau eines internationalen Netzwerkes für Energie und Umwelt im Donauraum

Leipziger Fraunhofer-Forscher begleiten den Aufbau eines internationalen Netzwerkes für erneuerbare Energie und Bioökonomie im Donauraum. Netzwerkmanager aus Tschechien, Ungarn, der Slowakei, der Republik Moldau, Bulgarien, Rumänien, der Ukraine und Serbien wollen dadurch ihre Kompetenzen mit dem Leipziger Cluster für Energie und Umwelt bündeln und gemeinsame Projekte anstoßen.

Klimawissen auf einen Blick: Fraunhofer-Zentrum Leipzig bei Klimanavigator.de

Das Fraunhofer IMW Leipzig forscht seit geraumer Zeit zu den Folgen des Klimawandels. Informationen, die zukünftig auf dem Internetportal Klimanavigator.de zu finden sind. Der Klimanavigator bietet klimarelevante Forschung, wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel und Klimaanpassungsinitiativen auf einen Blick. "Wir ergänzen die Einrichtungen der Klimawissenschaften, die den Klimanavigator derzeit tragen, durch unsere sozio-ökonomische Perspektive", so Professor Dr. Thomas Bruckner.

Aktuelle Projekte

© Foto Frank Exß / Stadt Dresden

Dresdner Zwinger

Mit Fraunhofer Innovationen Kulturerbe schützen – Modellprojekt mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Sächsischen Landesbibliothek startet

16 Fraunhofer Institute, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) und die Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) kooperieren in den kommenden drei Jahren bei einem Modellprojekt zum Erhalt und zur Restaurierung von sächsischem Kulturgut. Mit insgesamt 1,5 Millionen Euro finanziert die Fraunhofer-Gesellschaft das Forschungsvorhaben. Das Fraunhofer IMW Leipzig beteiligt sich an dem Projekt mit einer Studie zum Wirtschaftsfaktor Kulturerbe.

Am 8. Dezember 2015 startete das Modellprojekt mit einer Auftaktveranstaltung im Residenzschloss Dresden. Professor Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft: "Der Fraunhofer-Gesellschaft ist der Schutz und die Bewahrung des kulturellen Erbes ein Anliegen, denn sein Verlust ist unersetzlich. Deshalb stellen wir insgesamt 1,5 Millionen Euro für drei Jahre zur Verfügung. Für den Erhalt von Kulturgütern sind nachhaltige Zukunftsstrategien und innovative Technologien gefragt, um die Gelder, die für den Schutz des kulturellen Erbes eingesetzt werden, so effizient wie möglich zu nutzen. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat mit dem heute vorgestellten Modellprojekt einen Grundstein gelegt und bietet darüber hinaus eine langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit an."

Typha Bulgarien: innovativer, nachhaltiger und dämmender Baustoff aus Rohrkolben

In Bulgarien ist der Anteil vielgeschossiger Wohnhäuser an der Gesamtwohnfläche sehr hoch. Anders als in Deutschland befinden sich ein Großteil der Wohnungen im Eigentum der Bewohner. Die meisten dieser Wohneinheiten sind dringend thermisch zu sanieren. Die fehlende Einigkeit der Mietparteien macht eine klassische Sanierung durch eine Außendämmung jedoch nahezu unmöglich. Eine geeignete Alternative ist die Innendämmung. Sie ist unabhängig von einem Konsens der Eigentümergemeinschaft in den einzelnen Wohneinheiten anzubringen. Der sogenannte Rohrkolben (lat. Typha) – eine Wasser- und Sumpfpflanze – besitzt die erforderlichen Eigenschaften, um als Dämmmaterial in Wohnräumen zum Einsatz zu kommen. Das Fraunhofer-Zentrum in Leipzig analysiert in einem Projekt, ob eine dezentrale Herstellung der Typhapflanze in bestimmten Regionen Bulgariens wirtschaftlich sinnvoll ist und eine lokale Baustoffabnahme zu erwarten wäre. Die Leipziger Experten identifizieren potentielle Abnehmer der Typha-Pflanze zur Nutzung im Baubereich und untersuchen die Nutzerakzeptanz des „Typhaboard“ des deutschen Unternehmen Typha Technik.

Leistungsangebot EU Plus

 

EU Plus: Management, Finanzierung, Kommunikation von EU-Projekten

Forschungskooperationen

 

Innovationsnetzwerk Morgenstadt: City Insights

 

Innovationszentrum für Bioenergie