Leistungsangebot

Wir untersuchen nicht-technische Barrieren und Hebel (gesellschaftliche, politische und ökonomische Einflussfaktoren), die sich auf den zukünftigen Einsatz neuer Technologien und auf die Verbreitung neuer sozialer Praktiken auswirken.

Wir bieten unseren Kunden und Kooperationspartnern aus Forschung, Politik und Wirtschaft an, Wissensmanagement- und Kooperationsprozesse in komplexen Forschungs- und Innovationsvorhaben sozioökonomisch zu gestalten und zu bewerten.

Unsere Gruppe arbeitet seit mehreren Jahren erfolgreich in europäischen (7. Forschungsrahmenprogramm FP7, HORIZON 2020, INTERREG: CENTRAL EUROPE Programme) und nationalen Projekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in folgenden Bereichen mit:

  • Sozioökonomische Einflussbereiche auf den Einsatz neuer Technologien oder sozialer Innovationen untersuchen (z.B. Maschinelles Lernen)
  • Zukunftsszenarien für die Unterstützung strategischer Entscheidungen entwickeln (z.B. AGENT-3D)
  • Wissenstransferprozesse in fachübergreifenden Verbundprojekten gestalten und bewerten (z.B. IntTransNet)
  • Wissens- und Kooperationsmanagement in Verbundprojekten gestalten (z.B. ALTERFOR)
  • Projektkommunikation planen und durchführen (z.B. ALTERFOR)

Aktuelle Publikation

Das wirtschaftliche Potenzial von Forschungsarbeit erfolgreich nutzen - Studie mit Handlungsempfehlungen für Förderpolitik veröffentlicht 

Die Förderpolitik kann Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei unterstützen, das wirtschaftliche Potenzial ihrer Forschungsarbeit frühzeitig zu erkennen und erfolgreich zu nutzen. Bisher fehlte eine Bestandsaufnahme der umfangreichen Programmlandschaft Deutschlands. Motivation genug, um die Studie „Wege zur Stärkung der wirtschaftlichen Verwertung aus der Wissenschaft. Lehren aus der förderpolitischen Praxis“ aufzusetzen. Experten des Leipziger Fraunhofer-Zentrums analysieren darin alle länderübergreifenden Maßnahmen der Einzelprojektförderung der letzten zehn Jahren: bundesweite öffentliche Förderprogramme, institutionengebundene Initiativen der großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie das bis dato nicht extern evaluierte Programm ForMaT (Forschung für den Markt im Team). Sie identifizieren zwei Lücken in der aktuellen Förderlandschaft: die Förderung der frühen Findungsphase, in der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erste Verwertungsideen generieren und ein passendes Team für deren Umsetzung zusammenstellen. Außerdem fehle ein Angebot zur Validierung von Verwertungsprojekten über Exzellenzprogramme hinaus. In einem zweiten Schritt stellen die Leipziger Forscher Schlüsselfaktoren für den wirtschaftlichen Erfolg von Forschungsarbeit heraus. Neben dem Einfluss von Kooperationspartnern, professioneller Wissenschaftskommunikation und Finanzierungsinstrumenten, stehen Transferintermediäre und die Persönlichkeit zentraler Teammitglieder im Mittelpunkt der Analyse. Die Fraunhofer-Experten werteten für die Studie die einschlägige Forschungsliteratur zum Wissens- und Technologietransfer, vorhandene Programmevaluationen, -richtlinien und Projektberichte aus und ergänzten diese um eigene Erhebungen. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie leitet Handlungsempfehlungen und Gestaltungsoptionen für die Förderpolitik und Innovatoren aus der Wissenschaft ab. Der Abschlussbericht erschien parallel zur Leipziger Buchmesse beim Fraunhofer Verlag und als E-Book bei Fraunhofer-Publica.

EU Plus

 

EU Plus: Management, Finanzierung, Kommunikation von EU-Projekten

Projektauswahl in den Jahresberichten des Fraunhofer IMW

Das Leipziger Fraunhofer-Zentrum präsentiert in den Jahresberichten 2014/15 und 2015/16 die Bandbreite seines sozioökonomischen Leistungsspektrums. Durch die Referenzprojekte in den Jahresberichten erhalten Sie einen Einblick in die Themen- und Forschungsschwerpunkte der Gruppe und des Instituts.