Forschung für den Markt im Team (ForMaT)

Das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW untersuchte in einer umfassenden Studie die förderpolitischen Erfahrungen mit der Unterstützung von Verwertungsprojekten aus der öffentlichen Forschung. Das bis dato nicht evaluierte Programm ForMaT ("Forschung für den Markt im Team") wurde einer intensiven Prüfung unterzogen und in der förderpolitischen Landschaft eingeordnet. Folgende Schwerpunktfragen galt es dabei zu beantworten: Welche Relevanz hat der von ForMaT abgedeckte Förderbereich? Wie hoch waren die Resonanz und Reichweite, die Effektivität und Effizienz des Programmes? Was waren ihre innovativen Programmelemente und haben sie sich bewährt? Fazit: Der Förderbedarf für Verwertungsförderung aus der Wissenschaft besteht weiterhin. Es sind nach Auslaufen des Programmes Förderlücken insbesondere bei der Förderung der frühen Ideenfindung sowie bei der Validierung von Projektideen (über Exzellenzprogramme hinaus) erkennbar. Die Zielgruppenerreichung ist im Programmvergleich hoch. Das Programm ist als effizient einzustufen und verfolgte ein offenes und neuartiges Förderkonzept. Die neuartigen Programmelemente – beispielsweise die Einbindung einer wirtschaftsaffinen Vollzeitprojektunterstützung (junge Wirtschaftsabsolventen) – haben sich bewährt.

Eine Kurzstudie, die gewonnene Erkenntnisse fokussiert, ist seit kurzem auf der Website von Unternehmen Region, der Innovationsinitiative Neue Länder des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, verfügbar und hier nachzulesen. Unter diesem Link erfahren Sie mehr über die weiteren aktuellen Projekte der Gruppe Professionalisierung von Transferprozessen.