Auftakt Agent-3D_Basis

Die Digitalisierung verändert kontinuierlich die Gesellschaft. Gerade die industrielle Produktion ist einem tiefgreifenden Wandel unterzogen – der computergesteuerte 3D-Druck revolutioniert die Werkproduktion. Im Rahmen der Allianz "AGENT-3D" wurde "AGENT-3D_Basis" gegründet. Ziel dessen ist es, Rahmenbedingungen zu identifizieren und zu untersuchen, die maßgeblich beeinflussen, wie sich die additiv-generative Fertigung als innovative Technik zu einer Schlüsseltechnologie auf dem deutschen Markt entwickeln kann. Das Projektnetzwerk trifft sich am 11. Januar im Fraunhofer IWS Dresden zur Auftaktveranstaltung. Das Projekt wird vom Bundesbildungsministerium im Rahmen des Programms "Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation" gefördert. Die Experten der Gruppe Professionalisierung von Transferprozessen des Leipziger Fraunhofer-Zentrums beteiligen sich an diesem Verbundprojekt. Unter der Leitung von Annamaria Riemer untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen des Projekts für "AGENT-3D", welche Auswirkungen sozioökonomische Faktoren auf die Entwicklungschancen der additiv-generativen Fertigung haben und welche Wege in Zukunft gegangen werden können. Beteiligt an dem vom Fraunhofer IWS koordinierten Projekt sind das Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU und das Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK und die Technischen Universitäten in Dresden und Berlin.