Citizensensor – Kooperationsmodelle zur Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen und Bürgerwissenschaftler/innen

Hintergrund

Die Luft- und Wasserqualität vor der eigenen Haustür und die Bodenqualität in heimischen Gärten lassen sich bislang nur mit einigem technischem Aufwand messen. Um dies zu ändern, werden im Forschungsprojekt CitizenSensor zusammen mit Bürgerwissenschaftlerinnen und Bürgerwissenschaftlern aus der  
Maker-Szene Messpunkte mit einer digitalen Schnittstelle entwickelt,  
getestet und evaluiert.

Sozio-ökonomische Perspektive

Das Fraunhofer IMW begleitet das Projekt aus sozio-ökonomischer Perspektive. Im Rahmen der Aktivitäten von CitizenSensor wird das Institut beispielhaft untersuchen, in welcher Weise Forschungseinrichtungen gemeinsam mit bürgerwissenschaftlichen Initiativen einen Highway für zukünftige Innovationen außerhalb der bisher üblichen Pfade entwickeln und ausrollen kann. Dabei wird das Projektteam der Gruppe Innovationsakzeptanz im engen Zusammenspiel mit allen Beteiligten zukunftsweisende Kooperationsmodelle und Prozesse für die Zusammenarbeit erarbeiten. Die Ergebnisse fließen in einen praxisnahen Leitfaden ein.

Methoden

Das Umsetzungskonzept basiert auf Methoden des agilen Projektmanagements. Nach der Klärung der Erwartungen
aller Beteiligten an die Kooperation zu Beginn des Projektes wird im weiteren Verlauf die Zufriedenheit mit der Umsetzung systematisch überprüft. Im Bedarfsfall werden im Rahmen von Workshops mit allen Beteiligten konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Strukturen und Prozesse erarbeitet.

 

Projektpartner: Fraunhofer-Einrichtung für  Mikrosysteme und  Festkörpertechnologien EMFT, FabLab München

Projektlaufzeit: 1.10.2017–31.12.2019

 

Weitere Informationen

 

Citizensensor Projektblatt