Innovation Hub 13 - Teilprojekt Governancestruktur & regionale Finanzierungsstrategie

Motivation:

Der enge und wechselseitige Austausch von Hochschulen mit Akteuren aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ist ein bedeutender Motor für Innovationen. Damit diese technologischen und sozialen Innovationen aus den Hochschulen auch in Zukunft die treibende Kraft für unseren Wohlstand und unsere Lebensqualität sind, haben Bund und Länder die Initiative »Innovative Hochschule« zur Förderung des forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfers beschlossen. Die Förderinitiative »Innovative Hochschule« nimmt die – neben Forschung und Lehre – dritte Mission »Transfer und Innovation« in den Blick und richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Universitäten sowie an Fachhochschulen.

 

Projektbeschreibung:

Der »Innovation Hub 13 – fast track to transfer« der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Projekten der Bund-Länder-Förderinitiative »Innovative Hochschule«, die bis 2022 gefördert werden. Scharnier zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik und den Hochschulen sind Transferscouts, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren in der Region rund um die Autobahn A 13 zwischen Berlin und Dresden für einen verbesserten Wissens- und Technologietransfer sorgen möchten. Physische und digitale Showrooms, Formate wie Innovation Labs oder die Nutzung von Testbeds sollen den Austausch nachhaltig unterstützen. Wissenschaftler in Begleitforschungsprojekten forschen parallel an Konzepten, um den Innovation Hub 13 als wichtigen Impulsgeber zu etablieren. Dazu gehört auch das Teilprojekt des Fraunhofer IMW zu Governance-Modellen und Finanzierungsstrategien für den Wissens- und Technologietransfer.

Unsere Leistungen:

Zu den Aufgaben des Fraunhofer IMW gehören neben der Identifizierung von Good-Practice-Beispielen und Governancestrukturen im Bereich Wissens- und Technologietransfer auch die Überprüfung möglicher Finanzierungs- und Verstetigungsoptionen. Ziel ist es, die derzeitige Vernetzung von Kapitalgebenden und Kapitalsuchenden, geeignete finanzielle Anreizsysteme und die Möglichkeit alternative Finanzierungsquellen, wie z. B. Crowdfunding für Hochschulen zu erforschen bzw. zu erschließen. Hierdurch soll ein besseres Verständnis für kritische Phasen im Transferprozess aufgebaut werden, um drohende Finanzierungslücken über rechtzeitige oder ergänzende Maßnahmen zu schließen.

Auftraggeber:

Innovation Hub13-Koordination: TH-Wildau und BTU Cottbus-Senftenberg
Förderinitiative "Innovative Hochschule": BMBF

Projektpartner:

TH Wildau, BTU Cottbus-Senftenberg, Fraunhofer IAP, Leibniz IRS

Projektlaufzeit:

1.1.2018 - 31.12.2022

Weitere Informationen

Projektposter Innovation Hub 13

Projektwebsite Innovation Hub 13

InnoX Science Festival der TH Wildau und BTU Cottbus-Senftenberg

Unter dem Motto „Regionen stärken, Wissenschaft erleben und Transfer gestalten“ laden die Technische Hochschule Wildau und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus–Senftenberg vom 22. bis 25. September 2021 zum digitalen InnoX Science Festival ein. An vier Festivaltagen versammeln sich 30 ausgewählte Beiträge zu den Themenbereichen Wissenschaftskommunikation, Open Science, Innovation und Technologietransfer.

InnoX2021 - Science Festival
InnoX2021 - Science Festival

Auftakt:

Den Auftakt zum Festival gibt ein von Ilka Bickmann (science2public) moderiertes Fachsymposium, das sich den Fragen widmet, was Wissens- und Technologietransfer alles sein kann und welche Bedeutung dem Transfer in seinen unterschiedlichen Ausgestaltungen zukommt. Es diskutieren Dr. Susanne Hecker (Naturkundemuseum Berlin), Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer (Zentrum Technik und Gesellschaft), Johanna Barnbeck (Spread the Nerd), Dr. Philipp Niemann (Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation, NaWik) und Dr. Wilhelm Bauhus (Arbeitsstelle Forschungstransfer der WWU Münster). Ebenfalls mit Vorträgen zu Gast beim #InnoX2021 sind u.a. Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg von der Universität Potsdam, Philipp Schrögel vom Käte Hamburger Kolleg für Apokalyptische und Postapokalyptische Studien in Heidelberg, Liliann Fischer von Wissenschaft im Dialog, Berlin, und Jens Bemme von Saxorum, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden.

 „Wir freuen uns über die Vielfalt des Programms, das Engagement und die Ideen der Teilnehmenden“, sagt Festivalkoordinatorin Katherin Wagenknecht. „Wissenswerte, unterhaltsame und innovative Beiträge sowie interessante Speaker:innen werden beim InnoX Science Festival zu Gast sein.“

Workshop und Symposium:

Neben den Vorträgen geben ausgewählte Workshops interessierten Teilnehmer:innen die Möglichkeit, tiefer in verschiedene Themenbereiche des Wissenstransfers und der Wissenschaftskommunikation einzutauchen. So lädt der Trainingsworkshop „Citizen Science! Aber wie?“ von „Bürger schaffen Wissen“ Mitarbeitende von Universitäten und Hochschulen sowie potentielle Citizen-Science-Projektinitiator:innen dazu ein, sich auszutauschen, Projektideen zu reflektieren sowie Theorie und Praxis rund um Citizen Science kennenzulernen. Weitere Festival-Workshops richten den Fokus auf Wissenstransfer im Bildungsbereich, analoge und digitale Wissenschaftskommunikation und Innovationsförderung. Den Abschluss des InnoX Science Festival bildet das Regionalsymposium „Was kann Brandenburg?“ als Plattform für eine Diskussion um Innovation, Transfer, Wirtschaft und Wissenschaft im regional brandenburgischen Kontext.

Auf der Festivalwebsite ist ab sofort das gesamte Programm abrufbar und eine Teilnahme-Anmeldung möglich. Dort finden Sie Ansprechpartner:innen. Das InnoX Science Festival findet aufgrund der Corona-Pandemie digital statt. 

InnoX Science Festival

„Regionen stärken, Wissenschaft erleben und Transfer gestalten“

22. bis 25. September 2021

www.innohub13.de/innox2021, Kontakt: innox@innohub13.de

Das InnoX Science Festival als Plattform für Austausch, Diskussion und Vernetzung im Bereich Wissenschaftskommunikation und Citizen Science richtet sich mit seinem Programm an Bürger:innen, Forscher:innen und Unternehmer:innen, die sich für Wissenstransfer und Wissenschaftskommunikation interessieren oder praktische Erfahrungen damit haben.
Organisiert wird das Festival vom „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“, dem Transferprojekt der TH Wildau und BTU Cottbus–Senftenberg, in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Potsdam und der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).
Mit dem InnoX Science Festival bringen die Festivalorganisator:innen des „Innovation Hub 13“ die „Dritte Mission“ – neben Forschung und Lehre – von Hochschulen voran: den Wissens- und Technologietransfer aus den Hochschulen hinein in Gesellschaft und Wirtschaft.

 

Fachliche Ansprechpersonen des InnoX Science Festival

TH Wildau
Katherin Wagenknecht, M.A.
Festivalkoordination
Citizen Science, Innovation Hub 13
E-Mail: katherin.wagenknecht@th-wildau.de
Telefon: 01577 292 6528
 

BTU Cottbus - Senftenberg
Dr. Markus Schwenke
Projektkoordinator
Innovation Hub 13, BTU Cottbus-Senftenberg
E-Mail: markus.schwenke(at)b-tu.de