Netzwerke und Transfer in der internationalen Zusammenarbeit: Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft aus dem In- und Ausland strategisch gestalten (IntTransNet)

Die Fähigkeit, international wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen hervorzubringen, trägt entscheidend zur Sicherung von Beschäftigung und Wohlstand wissensbasierter Volkswirtschaften bei. Effektive Transfermechanismen schaffen die Voraussetzungen für die Übertragung von Forschungsergebnissen, Wissen und Technologien in die wirtschaftliche Anwendung. Daher wird der Optimierung des Wissens- und Technologietransfers in vielen Forschungsorganisationen wie auch in zahlreichen innovationspolitischen Initiativen ein hoher Stellenwert eingeräumt.

Das Instrumentarium der grenzüberschreitenden Kooperation in Forschung und Innovation ist breit gefächert. Mit der innovationspolitischen Förderung der Internationalisierung von Forschung und Innovation wird eine neue Qualität in der bilateralen wirtschaftlich-technischen Zusammenarbeit angestrebt. Das sogenannte »2+2 Modell« fördert gezielt die Kooperation zwischen deutschen und ausländischen Verbünden aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Gerade der internationale Charakter stellt »2+2 Verbünde« vor besondere Herausforderungen. So sind Kooperationen nach dem »2+2 Modell« in Ablauf und Aufgabenstellung in der Regel einmalig und die Projektumsetzung erfolgt grenzüberschreitend, arbeitsteilig und oft unter Einsatz von Projektmitarbeitenden mit unterschiedlichem fachlichem und kulturellem Hintergrund.

Das Forschungsprojekt IntTransNet analysiert systematisch die Funktionsweise, Umsetzung und Wirkung des »2+2-Modells«. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Optimierung innovationspolitischer Ansätze im Allgemeinen und der internationalen Zusammenarbeit im Besonderen beitragen. Mit einem einzelnen Teilvorhaben hierzu wurde bereits begonnen, der wissenschaftlichen Begleitforschung der deutsch-israelischen Kooperation in der angewandten Nanotechnologie.

Hierfür entwickeln und implementieren die Forscherinnen und Forscher der Gruppe Innovationspolitik und Transferdesign ein Methoden- und Instrumentenset, um mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen dabei zu unterstützen, strategische und langfristig kooperierende Netzwerke zu entwickeln und Forschungsergebnisse nachhaltig und zielorientiert zu verwerten.  

Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Team: Henrik Beermann, Dr. Friedrich Dornbusch, Dr. Julian Kahl, Dr. Benjamin Klement, Manuel Molina Vogelsang, Annamaria Riemer, Jördis Winkler

Laufzeit: April 2017 bis September 2021

 

 

 

Weitere Informationen

Deutsch-Israelischer Workshop

»Building Bridges for Innovation«

Deutsch-Israelischer Workshop

»Cooperation Management And Technology Transfer: Vision And Path To Commercialization«

deutsch-griechischer Workshop über Wissens- und Technologietransfer in Athen

»Von der Forschung in die Praxis«