Forschung, Wissenschaft und Lehre über Osteuropa

Der Leibniz ScienceCampus "Eastern Europe – Global Area" EEGA untersucht die globalen Bezüge des östlichen Europa durch Migration, wirtschaftliche Verflechtungen, kulturellen Austausch sowie politische Integrationsprozesse und konzentriert sich dabei auf fünf Forschungsgebiete: 

  • Mobilities and Migration Regimes in Eastern Europe
  • The Self-Positioning of Eastern Europe in a New World Order In-The-Making
  • Business Strategies and Frameworks of Political Economies
  • Cultural and Intellectual Perspectives and Identifications
  • Eastern Europe in Times of Europeanisation 

Das Forschungsgebiet Business Strategies and Frameworks of Political Economies verdeutlicht den interdisziplinären Anspruch des EEGA. Der Bereich steht unter der Leitung von Prof. Dr. Sebastian Henn, Wirtschaftsgeograf und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Geografie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Prof. Dr. Thomas Glauben, Agrarwissenschaftler und Direktor des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien in Halle, sowie Prof. Dr. Thorsten Posselt, Wirtschaftswissenschaftler und Leiter des Fraunhofer IMW in Leipzig. 

Professor Posselt schätzt den Einfluss des EEGA als interdisziplinäres Netzwerk: „Kombiniert mit angewandter Wissenschaft und unserer Expertise am Fraunhofer IMW im zentral- und osteuropäischen Raum steigert der EEGA die Möglichkeiten für Forschung, Wissenschaft und Lehre über Osteuropa.“

Self-positioning of Eastern European Societies in Global Relations

Das Wichtigste in Kürze

Bewerbungsschluss: 25.08.2017

Konferenz: 06.11.2017 – 07.11.2017

Ort: Sächsische Akademie der Wissenschaften (SAW)

Art der Einreichung: Vorschläge für Paper, Panel oder Präsentationen

Empfänger: leibniz-eega@ifl-leipzig.de

Die interdisziplinäre Konferenz Self-positioning of Eastern European Societies in Global Relations hat zum Ziel, Aufmerksamkeit für die Autonomie osteuropäischer Länder im Zuge der Globalisierung zu schaffen. Der Fokus liegt dabei auf Lehrbüchern, da sie einen besonderen Einfluss auf die Selbstdarstellung von Nationen haben.

Papers dürfen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch und Russisch eingereicht werden. Konferenzsprache ist Englisch. Kosten für Reise und Unterkunft übernehmen die Organisatoren der Konferenz. Vortragende erhalten die Möglichkeit, eine Zusammenfassung ihrer Präsentation in der EEGA@connections-Serie des Online-Journals Connections – A Journal for Historians and Area Specialists zu veröffentlichen.

EEGA@interaction: Thematic Workshops and Conferences

Das Wichtigste in Kürze

Bewerbungsschluss: 28.08.2017

Start der Förderung: 01.02.2018

Art der Einreichung: ein PDF mit max. sieben Seiten bzw. 2 MB

Empfänger: L_Dallywater@ifl-leipzig.de

Mit EEGA@interaction bietet der Leibniz ScienceCampus “Eastern Europe – Global Area” (EEGA) Unterstützung für Themen-Workshops, Schreibwerkstätten oder Diskussionsforen an. Postdoktoranden von EEGA-Mitgliedsinstitutionen und deren Kooperationspartnern können bis zum 28. August 2017 Anträge einreichen.

Die Förderung der Veranstaltungen beginnt am 1. Februar 2018. Veranstaltungen können in Deutschland oder Osteuropa stattfinden und fünf bis 25 Teilnehmer umfassen. Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung gibt der ScienceCampus auch Hilfestellung bei Verwaltungs- und Organisationsaufgaben.

Die geförderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler platzieren den Leibniz ScienceCampus EEGA auf den Konferenzmaterialen. Im Anschluss an die Veranstaltung wird eine Zusammenfassung der Ergebnisse als Working Paper in der EEGA@connections-Serie des Online-Journals Connections – A Journal for Historians and Area Specialists veröffentlicht.

EEGA@future: Postdoc Funds for Preparation of Funding Applications

Das Wichtigste in Kürze

Bewerbungsschluss: 31.08.2017

Start der Förderung: 01.03.2018

Förderzeitraum: ein Monat bis max. sechs Monate

Art der Einreichung: ein PDF mit max. 18 Seiten bzw. 6 MB

Empfänger: L_Dallywater@ifl-leipzig.de

Mit EEGA@future schreibt der Leibniz ScienceCampus “Eastern Europe – Global Area” (EEGA) Postdoc-Stipendien für die Vorbereitung von Förderanträgen aus. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die die Entwicklung in Osteuropa in den Fokus nehmen, können sich bis zum 31. August 2017 darauf bewerben.

Start des Förderprogramms ist der 1. März 2018, die Förderung kann von einem bis zu sechs Monaten dauern. Die Forschungs- und Coaching-Phase wird auf dem ScienceCampus EEGA in Leipzig, Halle oder Jena stattfinden. 

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten schreiben Förderanträge für nationale und internationale Stiftungen, die sich im Forschungsfeld engagieren. Erfolgreiche Bewerberinnen und Bewerber veröffentlichen im Anschluss erste Forschungsergebnisse oder Working Papers im Online-Journal des EEGA. Das Forschungsprojekt soll außerdem in Kooperation mit EEGA-Mitgliedsinstituten, z.B. dem Fraunhofer IMW, erfolgen.

Doktorandenförderplätze

Das Wichtigste in Kürze

Bewerbungsschluss: 31.08.2017

Beginn der Förderung: 01.10.2017

Dauer: drei Jahre

Art der Einreichung: Exposé mit 3.000 Wörtern, CV

Empfänger: L_Dallywater@ifl-leipzig.de

Bewerberinnen und Bewerber für die Doktorandenförderplätze sollten Vorschläge einreichen, die sich damit beschäftigen, wie politische, wirtschaftliche, kulturelle oder soziale Akteure im östlichen Europa versuchen, ihr Land, ihre Profession oder ihre soziale Gruppe neu in globalen Prozessen zu positionieren. Auch Vorschläge, die Akteure außerhalb Osteuropas in den Fokus nehmen, sind möglich.

Die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten werden in die Leipziger Graduate School Global and Area Studies aufgenommen und verpflichten sich mit Annahme der Promotionsförderung zur Teilnahme am strukturierten Ausbildungsprogramm dieser Graduate School.