Experten diskutieren am Fraunhofer IMW Herausforderungen der Systemsicherheit in der Energiewende

Workshop zu Systemdienstleistungen von Anlagen im Verteilnetz

Die Maßnahmen zur Erreichung der Ziele der Energiewende im Stromsektor laufen derzeit noch nicht synchron: Während der geplante Ausbau der erneuerbaren Energien bis 2020 erreichbar erscheint, hält der dafür erforderliche Netzausbau damit nicht Schritt. Insbesondere Verteilnetzbetreiber (VNB) und Dienstleister für die überregionale Stromversorgung stehen vor vielfältigen Herausforderungen – beispielsweise im Hinblick auf die Gewährleistung der Versorgungssicherheit für den Endverbraucher. Dazu zählen auch der Umgang mit Erzeugungsanlagen, die in einem engpassbehafteten Netzgebiet Regelleistungen erbringen und wie dafür ein geeigneter Datenaustausch zwischen den Akteuren gestaltet werden kann. Um diese zu diskutieren und mögliche Handlungsoptionen zu entwerfen, organisierte das Fraunhofer IMW am 20. September 2016 einen Workshop, der das zukünftige Zusammenspiel von Regelleistungserbringung und Einspeisemanagement thematisierte.

Die Veranstaltung wurde von Professor Thomas Bruckner, Non-distinguished fellow des Fraunhofer IMW moderiert und weiterführend in Form einer Kurzstudie zusammengefasst. Um die Fragestellungen nach den Regelleistungen und der Systemsicherheit umfassend zu adressieren, nahmen unterschiedliche Vertreter von Übertragungsnetzbetreiber, Stadtwerke oder Direktvermarkter an dem Workshop teil.