Institutsleiter des Fraunhofer IMW Professor Posselt eröffnet im Namen des Fraunhofer-Verbundes Innovationsforschung Fachforum »Innovationsforschung« der Fraunhofer-Erlebniswelt #Zukunftsarbeit

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Prof. Posselt, Institutsleiter des Fraunhofer IMW, eröffnete das Fachforum Innovationsforschung im Namen des Fraunhofer-Verbunds Innovationsforschung

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JProf. Dauth über Digitalisierungsprojekte in der Recruitingbranche

Fester Programmbestandteil der Ausstellung Fraunhofer-Erlebniswelt #Zukunftsarbeit im Fraunhofer Forum in Berlin vom 8. bis 12. Oktober 2018 ist eine zweitägige Veranstaltungsreihe zur »Arbeit der Zukunft« mit Fachforen, Workshops und Vorträgen.

Im Namen des Fraunhofer-Verbunds Innovationsforschung, dessen Gründungsmitglied das Fraunhofer IMW ist, eröffnete Institutsleiter Prof. Thorsten Posselt gemeinsam mit dem Verbundgeschäftsführer, Dr. Sven Schimpf am 8. Oktober das Fachforum »Innovationsforschung«. Professor Posselt, Mitglied im Direktorium des im Juli 2017 gegründeten neuen Verbundes der Fraunhofer-Gesellschaft gab mit mit einem Vortrag zu den sozioökonomischen Auswirkungen der Arbeit der Zukunft einen Überblick über die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation für Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Beispielhaft stellte er aktuelle Studien und Forschungsprojekte des Leipziger Forschungszentrums zu Maschinellem Lernen, betrieblichem Kompetenzmanagement oder mobilem Arbeiten vor. Für die Zukunft stellte er »Smarter Working«, das eine Flexibilisierung von Ort, Zeit und Strukturen mit sich bringt, in Aussicht und diskutierte den zu erwartenden Automatisierungsschub durch Maschinelles Lernen und Robotik mit den Gästen des Fachforums.

Einer der Gruppenleiter am Fraunhofer IMW, der sich intensiv mit den neuen Arbeitswelten und den Konsequenzen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer auseinandersetzt, JProf. Dr. Tobias Dauth präsentierte in der Nachmittagssession zudem die neuesten Erkenntnisse einer Kooperation mit LogOn Consulting zur Digitalisierung bei der Vermittlung qualifizierter Arbeitskräfte und dem Potenzial Künstlicher Intelligenz (KI) im Recruiting. Henryk Vogel, verantwortlich für Business Development bei LogOn stellte einen cloudbasierten virtuellen Recruiter, der autonom Matches zwischen Kandidaten-Profilen und Stellenausschreibungen identifiziert vor. Robin, so heisst der virtuelle Recruiter, ist ein freundlich lächelnder, emotionaler Roboterkopf (Furhat Robotics), der Bewerberinnen und Bewerber wie Personalverantwortliche proaktiv zu Gesprächen einlädt und mit diesen gemeinsam auf Job- oder Personalsuche geht. Robin erstellt aus beliebigen unstrukturierten Kandidaten- und Stelleninformationen jeweils relevante Profile und gleicht diese Profile miteinander ab. Er kombiniert dabei algorithmisches und Rule Based Matching mit Machine Learning und neuronalen Netzen. Die Profilierung durch die Technologie entspricht der Logik, der auch ein menschlicher Recruiter folgen würde, jedoch neutral und unvoreingenommen.

Mit der Technologie hinter Robin (LogOn) bekommt das suchende Unternehmen erstmalig eine autonom und automatisch arbeitende Active Sourcing Lösung an die Hand, die als »Virtueller Recruiter« im Vorauswahlprozess fungiert. Somit werden sowohl Bewerberinnen und Bewerber als auch Personalverantwortliche gleichermaßen unterstützt.

Die Fraunhofer-Erlebniswelt »#Zukunftsarbeit« ist noch bis 12. Oktober 2018 geöffnet und lädt Besucherinnen und Besucher zu einem interaktiven Rundgang durch aktuelle Fraunhofer-Technologien ein. Der Besuch der Fraunhofer-Erlebniswelt ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldeformulare finden Sie hier.

Pressemitteilung Fraunhofer-Gesellschaft / 8.10.2018

#Zukunftsarbeit: Die Fraunhofer-Erlebniswelt

 

Diskussionspapier

Zehn Thesen zur #Zukunftsarbeit - Potenziale und Herausforderungen