IFAT 2018 in München: Themenschwerpunkt Südafrika

IFAT 2018 in München: Themenschwerpunkt Südafrika

© Fraunhofer IMW

Podiumsdiskussion beim Südafrika-Spezial der IFAT 2018 u. a. mit Professor Ruppelt (am Podium) und Dr. Preissler (sitzend 3.v.r.)

© Fraunhofer IMW

Professor Ruppelt, Dr. Preissler und der südafrikanische Minister Anton Bredell im Gespräch am Rande des Südafrika-Spezial der IFAT 2018

Fraunhofer Experte informiert zu Frugaler Innovation

 

Das Südafrika-Special der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft IFAT stand in diesem Jahr unter dem Motto »Der südafrikanische Markt für Umwelttechnologie: Klimaschutz, Wassersicherheit und neue Geschäftsmodelle«. Prof. Dr. Oliver C. Ruppel, Jura-Professor an der südafrikanischen Universität Stellenbosch und Direktor des Regionalprogramms Klimapolitik und Energiesicherheit für Subsahara Afrika der Konrad-Adenauer-Stiftung und Non-resident Distinguished Fellow des Fraunhofer IMW, führte durchs Programm des Länder-Spezials Südafrika der IFAT 2018, welches in Kooperation der Messe München und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz (StMUV) durchgeführt wurde. Das Veranstaltungsformat knüpfte an den Erfolg des Länder-Spezial Südafrika der IFAT 2016 an und bot Gelegenheit zum Austausch über länderbezogene anwendungsnahe und marktrelevante Entwicklungen im Umweltbereich in Südafrika.

Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer der Messe München, Stefan Rummel, und einleitenden Worten von George Motlatjo Monyemangene, Generalkonsul der Republik Südafrika in München, hielt Dr. Steffen Preissler, Abteilungsleiter Wissens- und Technologietransfer am Fraunhofer IMW, einen Keynote-Vortrag zum Thema Frugale Innovation im Sektor Umwelttechnologie. Außerdem hatte er Gelegenheit, sich mit dem Minister of Local Government, Environmental Affairs and Development Planning des Westkap in Südafrika, Anton Bredell, auszutauschen. Dieser stellte eine Fallstudie zur derzeitigen Wasserkrise in Kapstadt und der Kapprovinz in Südafrika vor.

Weitere Redebeiträge beschäftigten sich mit Kooperationen zwischen Deutschland und Südafrika in den Bereichen Umweltwirtschaft, Wassertechnologie und Entwicklungszusammenarbeit. Informationen über den südafrikanischen Markt für Umwelttechnologien, dessen Möglichkeiten und absehbare Entwicklungen konnten im Verlauf der einzelnen Vorträge aufgezeigt werden. Die Rednerinnen und Redner beleuchteten sowohl die Nachfrage nach öffentlicher Infrastruktur als auch private Investitionen, Subventionen und Umweltstandards. Der Zukunftsaspekt sowie das Potential für die deutsche Wirtschaft standen dabei im Vordergrund. Die Erfahrungen mit Projekten konnten mit einem interessierten Publikum aus den Reihen der Messebesucherinnen und -besucher geteilt und dargestellt werden. Eine kurze Podiumsdiskussion mit Fragen aus dem Publikum schloss die Veranstaltung am Rande der Messe ab.