Big Data Center am Fraunhofer-Zentrum in Leipzig eröffnet

Pressemitteilung / 2.7.2015

Leipzig, 2.7.2015 – Bei der Informationsveranstaltung zur strategischen Neuausrichtung des Fraunhofer-Zentrums in Leipzig fiel heute der offizielle Startschuss für das institutseigene Big Data Center. Es ermöglicht, große Datenmengen smart zu nutzen und daraus Wissen zu gestalten. Die Patenschaft für die digitale Forschungsinfrastruktur übernahmen Professor Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Dr. Fritz Jaeckel, Staatsminister und Chef der sächsischen Staatskanzlei, Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung und Kuratoriumsvorsitzender des Leipziger Fraunhofer-Zentrums.

Das Big Data Center ermöglicht am Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie die groß angelegte Speicherung und Auswertung digitaler Daten. Damit sind Datenanalysen, Simulationen, Echtzeitprognosen und Visualisierungen ein fester Bestandteil innovativer Lösungen für Kunden und Forschungspartner aus Wirtschaft, Regionen, Institutionen und Regierungen.

Institutsleiter Professor Posselt, sieht das Big Data Center als wesentlichen Baustein der Digitalisierung des Fraunhofer-Zentrums in Leipzig. „Unsere Experten erforschen, wie aus explodierenden Datenmengen Wissen abgeleitet und Knowhow für die moderne Gesellschaft und Wissensökonomie entwickelt und gestaltet werden kann. Bei uns wird Big Data zu Smart Data für unsere Kunden.“

Dr. Lutz Maicher, Gruppenleiter für Wettbewerbs- und Technologieanalyse, leitet die Entwicklung von Smart-Data-Dienstleistungen am Fraunhofer-Zentrum in Leipzig: „Mit dem Big Data Center ist es uns möglich, Kunden bei ihrem Weg in die Digitalisierung der eigenen Prozesse und Geschäftsmodelle zu begleiten und mit dem Anspruch der Exzellenz zu unterstützen. Alle Forschungsvorhaben berücksichtigen Fragen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit.“

Das Big Data Center verfügt über mehr als 220 Prozessorkerne und rund 450 Terabyte Speicherkapazität. Es wird im Rahmen des Programmes "Verbesserung der Forschungsinfrastruktur und Förderung von Forschungsvorhaben" mit rund 300.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen gefördert.

Fraunhofer-Zentrum am Standort Leipzig

Seit seiner Gründung im Jahr 2006 hat sich das Fraunhofer-Zentrum in Leipzig inhaltlich und strukturell stark weiterentwickelt. Von einem Forschungszentrum, das schwerpunktmäßig Politik-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler aus Deutschland und Mittel- und Osteuropa zusammenbrachte, zu einem gefragten Partner für Unternehmen, Regionen, Institutionen und Regierungen – in Europa und weltweit. Mit einem international aufgestellten Team von 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 16 verschiedenen Nationen erforscht das Leipziger Fraunhofer-Zentrum die Internationalisierung von Wirtschaft und Forschung. Aufbauend auf den Ergebnissen entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Strategien, Handlungsoptionen und Politikinstrumente für ihre Auftraggeber, um angemessen auf die Chancen und Herausforderungen der Globalisierung zu reagieren.

 

Ansprechpartner:

Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie

Neumarkt 9-19, 04109 Leipzig

 

Kommunikation

Dirk Langolf

Telefon +49 341 231039-250

dirk.langolf@moez.fraunhofer.de

 

Leiter Big Data Center

Dr. Lutz Maicher

Telefon +49 341 231039-127

lutz.maicher@moez.fraunhofer.de

 

Das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie entwickelt wissenschaftlich fundierte Lösungen für die Herausforderungen der Globalisierung. Unternehmen und Regionen profitieren von Potenzialanalysen, der Konzeption, Finanzierung und Umsetzung von internationalen Projekten und Netzwerkaktivitäten, der Analyse und Optimierung von Geschäftsmodellen bis hin zum Wissens- und Technologietransfer. Das Institut und seine Köpfe besitzen ausgewiesene Kompetenzen in den Bereichen Internationalisierung, Innovations- und Technologiemanagement, Innovationsfinanzierung, Strategieentwicklung, Wissensökonomie und Forschungsmarketing. Derzeit bearbeiten rund fünfzig Vollzeitmitarbeiter Projekte für Unternehmen, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen sowie Projekte im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union, Projekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des  Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der  Deutschen Bundesstiftung Umwelt.