Gute Nachrichten: Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards geht ab August in die zweite Runde

Presseinformation | Köln / 02. Juli 2020

Gute Nachrichten für den Mittelstand: Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards begleitet kleine und mittelständische Unternehmen ab August noch weitere zwei Jahre bei ihren Digitalisierungsvorhaben mit eStandards. Für die zweite Förderphase rücken neue Themenschwerpunkte wie Künstliche Intelligenz (KI), Nachhaltigkeit, Blockchain und Plattformökonomie in den Fokus.

  • Fokus auf neue Themenschwerpunkte wie Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, Blockchain und Plattformökonomie
  • Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) profitieren in Zukunft aus der Zusammenarbeit in Verbundprojekten mit Großunternehmen
  • Neue spannende hybride und interaktive Transfer- sowie Veranstaltungsformate geplant
  • Kommunikationsmaßnahmen erweitert mit Podcasts, Videos oder interaktiven Website-Tools  

Die zahlreichen neuen Maßnahmen werden vom Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Energie mit einer Summe von rund 5,7 Millionen Euro gefördert. Insbesondere im Zuge des durch die Coronakrise ausgelösten Digitalisierungsschubs in kleinen und mittelständischen Unternehmen wird die Unterstützung von Digitalisierungsvorhaben mit eStandards immer wichtiger. Nicht zuletzt dadurch können KMU solchen Krisen in Zukunft mit mehr Resilienz begegnen.

Erfolgreiche erste Projektlaufzeit

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards konnte in den letzten drei Jahren mit über 850 Vorträge auf externen Konferenzen, eigenen Fachveranstaltungen und Vor-Ort-Präsenzen auf Messen mehr als 14.000 Unternehmen direkt erreichen. Alleine in den Offenen Werkstätten in Köln, Hagen und Leipzig konnten KMU bei mehr als 320 Veranstaltungen Digitalisierungs-Lösungen mit eStandards live vor Ort erleben – sozusagen als Digitalisierung zum Anfassen. Mit Best-Practices, Faktenblättern, dem KMU-Werkzeugkasten oder dem eKurier ist es gelungen insgesamt an die 11.000 Unternehmen für die Digitalisierung mit eStandards zu sensibilisieren. Zudem wurde durch eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit, sowohl der klassischen PR als auch über Social Media, eine Millionen-Reichweite erlangt. Das Ergebnis: 53 Praxisprojekte zur Digitalisierung mit eStandards wurden bislang branchenübergreifend begleitet. 

Zusätzlicher Fokus auf neuen Technologien

Um kleine und mittelständische Unternehmen zukünftig optimal auf die Digitalisierung vorzubereiten, erweitert des Kompetenzzentrum eStandards sein Themenspektrum. Ganz vorne dabei: Künstliche Intelligenz. Dazu werden extra ausgebildete KI-Trainerinnen und Trainer an den einzelnen Standorten neben Umsetzungsprojekten viele Unterstützungsangebote, Demonstratoren und Informationsmaterialien nutzen, um KMU fit für KI zu machen.

Weitere inhaltliche Highlights sind die Themen Plattformökonomie und die Blockchain-Technologie. Die Potenziale dieser neuen Technologien für die Geschäftsmodelle für kleine und mittelständische Unternehmen sollen untersucht und weiterentwickelt werden.

Nachhaltigkeit im Trend

Zweiter großer Schwerpunkt ist Nachhaltigkeit. Das Trendthema bietet insbesondere für den Mittelstand zahlreiche Chancen, um sich vom Wettbewerb abzugrenzen und zu profilieren. Es sind Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit und Digitalisierung geplant. Eine themenzentrierte Kommunikation ist vorgesehen. Technologievergleiche, innovative Energiekonzepte und der Einsatz von Green Process Management in Umsetzungsprojekten rundet das Portfolio ab – in diesem Zusammenhang spielen New Work und Design Thinking bei der Produktentwicklung eine bedeutsame Rolle.

Verbundprojekte: gemeinsam noch stärker

In Zukunft sollen, vor allem in Anbetracht neuer digitaler Kollaborationslösungen, vermehrt Verbundumsetzungsprojekte – KMU und Großunternehmen – entlang der Wertschöpfungskette in den Fokus rücken. Insbesondere beim sicheren Datenaustausch über Blockchain oder beim gemeinsamen Nutzen von 3D-Druckern werden Unternehmen in Zukunft vermehrt zusammenarbeiten.

»Wir freuen uns über das Vertrauen und die Bestätigung unserer Arbeit. Das positive Feedback nehmen wir zugleich als Motivation, unser breites Angebot für die Digitalisierung von mittelständischen Unternehmen auszubauen und sie fit für die Zukunft zu machen«, so Bettina Bartz, Geschäftsstellenleiterin des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums eStandards. »Wir können es kaum erwarten, dass sich weitere Unternehmer bei uns melden und wir diese dabei begleiten dürfen, sie, gerade in dieser anspruchsvollen Zeit, aufs nächste Digitalisierungs-Level zu heben!«

Alle Informationen rund um das Mittelstand 4.0-Kompetenzzemtrum eStandards finden Interessierte aus kleinen und mittelständischen Unternehmen unter www.kompetenzzentrum-estandards.digital.

 

Ihre Ansprechpartner:

Jana Behr
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards
Telefon +49 221 94714-421
behr@kompetenzzentrum-estandards.digital

 

Dirk Böttner-Langolf
Kommunikation
Fraunhofer IMW
Telefon +49 341 231039-250
dirk.boettner-langolf@imw.fraunhofer.de

Dr. Marija Radić

Abteilungsleiterin Unternehmensentwicklung im internationalen Wettbewerb

Fraunhofer IMW

Telefon +49 341 231039-124

marija.radic@imw.fraunhofer.de

 

Das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW blickt auf über zwölf Jahre angewandte sozioökonomische Forschung und Erfahrung am Standort Leipzig zurück. Rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 20 Ländern unterstützen Kunden und Partner aus Wirtschaft, Industrie, Politik, Forschung und Gesellschaft dabei, von Globalisierung und Digitalisierung als Motor für Innovation zu profitieren. Der Nutzen sozioökonomischer und angewandter Forschung für den Menschen, die Dynamik einer wissensbasierten Gesellschaft und die Zukunft industrieller Produktion stehen im Mittelpunkt der internationalen Projekte, Netzwerkaktivitäten und Analysen des Instituts. Das interdisziplinäre Forscherteam begleitet Unternehmen, Organisationen, Institutionen, Länder, Kommunen und Regionen wissenschaftlich fundiert bei strategischen Entscheidungsprozessen. Ursprünglich als Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa MOEZ 2006 gegründet, kommt die inhaltliche und strategische Neuausrichtung des nach DIN EN ISO 9001:2015 DNV-GL zertifizierten Instituts seit 2016 im neuen Namen Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW zum Ausdruck. Kompetenzen des Instituts sind Innovationsforschung, Wissens- und Technologietransfer und Unternehmensentwicklung im internationalen Wettbewerb. www.imw.fraunhofer.de