Fraunhofer IMW

»Forsch! Gegen das Corona-Virus« - ScienceMatch sächsischer Forschungsteams

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) / 06. November 2020

Im ScienceMatch »Forsch! Gegen das Virus« stellten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Freistaat Sachsen geförderte Corona-Forschungsprojekte vor. Dr. Marija Radic, Abteilungsleiterin Unternehmensentwicklung im internationalen Wettbewerb und Prof. Dr. Heiko Gebauer, Leiter des Projekts Data Mining und Wertschöpfung (beide Fraunhofer IMW) präsentierten zur Online-Veranstaltung des SMWK am 6.11.2020 das von beiden verantwortete Forschungsprojekt »RESILIENT – Resilienz durch Innovation im sächsischen produzierenden Gewerbe«.

Sächsische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen ihre vielfältige Arbeit in einem virtuellen ScienceMatch vor

Der Kampf gegen das Corona-Virus und der Umgang mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Pandemie fordern auch sächsische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. In einem virtuellen ScienceMatch, das auch ins Internet übertragen wurde, sind alle landesgeförderten Projekte nun kompakt der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Das breite Spektrum reicht von gesellschaftswissenschaftlichen Studien zur Pandemiea uch im historischen Kontext bis hin zu medizinischen Projekten, die sich mit dem Aufspüren oder auch der Verbreitung des Virus in der Bevölkerung beschäftigen. Sachsen kann dabei auf die sehr breitaufgestellte Forschungsexpertise im Land zurückgreifen.

Die Projekte sind größtenteils auf mehrere Jahre angelegt und sollen Lösungen erarbeiten, die in Zukunft helfen, besser mit Pandemien wie der gegenwärtigen umzugehen. Das betrifft wissenschaftliche Grundlagen für gesellschaftlich relevante Entscheidungen aber auch ganz konkrete medizinische Fortschritte bei der Behandlung von Patienten mit Infektionskrankheiten.

Das ScienceMatch dient neben der Projektvorstellung in der Öffentlichkeit insbesondere auch der Vernetzung und dem Austausch der Forscherinnen und Forscher untereinander. Der multidisziplinäre Blick auf die verschiedenen Forschungsfelder fördert regelmäßig neue Ansätze und Perspektiven zutage. Daraus entsteht nicht selten auch das Potential für weitere Problemlösungen und innovative Produkte. Auch das ist Ziel des ScienceMatch.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow hat die Projekt-Präsentationen im direkten Austausch mit den Forscherinnen und Forschern verfolgt. Er sagte nach dem ScienceMatch: »Ich bin immer wieder beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der sächsischen Forschungslandschaft. Diese wurde am Beispiel der Corona-Forschungsprojekte einmal mehr besonders deutlich. Sie zeigen klar den gesellschaftlichen Nutzen für uns alle. Das Virus ist seit kaum einem Jahr bekannt und wir sind in der glücklichen Lage, eine ganzheitliche Forschung dazu zu betreiben und diese umfasst, wie heute zu erleben war, so viel mehr als die Entwicklung eines Impfstoffes oder wirksamer Medikamente. Ich bin allen Beteiligten für ihr großes Engagement sehr dankbar und wünsche beste Erfolge bei ihren Studien und Entwicklungen.«

Der Freistaat unterstützt die Forschungsvorhaben mit insgesamt rund 16 Millionen Euro. Auf Grundlage einer Entscheidung der Abgeordneten des Sächsischen Landtages werden die Finanzmittel aus dem sächsischen Corona-Bewältigungsfonds bereitgestellt.

RESILIENT - Resilienz durch Innovation im sächsischen produzierenden Gewerbe

Landesgeförderte Forschungsprojekte zum Corona-Virus