Abteilung Regionale Transformation und Innovationspolitik

Globalisierung, Klimawandel und Digitalisierung stellen die großen Herausforderungen unserer Zeit dar. Die Teilsysteme Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft als stark vernetzte und integrale Elemente von Innovations- und Wertschöpfungssystemen sind durch diese Megatrends einem stetigen und hohen Transformationsdruck ausgesetzt. Das treibt unser Erkenntnisinteresse und unseren Forschungswillen an. Wir entwickeln Lösungen für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Abteilung »Regionale Transformation und Innovationspolitik« analysieren, bewerten und entwickeln Instrumente zur Gestaltung regionaler Transformationsprozesse und innovationspolitischer Interventionen. Auf Basis aktueller wissenschaftlicher Methoden und Erkenntnisse unterstützen sie Kunden und Partner aus Politik, Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft bei der strategischen Planung und Gestaltung ihrer zukünftigen Kooperations-, Transfer- und Förderaktivitäten. Dadurch leisten sie einen Beitrag dazu, die Lücken zwischen Forschung und Praxis zu schließen und – von der Konzeption bis zur Umsetzung – gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen zu lösen.

Wissenschaftliche Infothek zur Regionalen Transformation

In dieser wissenschaftlichen Infothek finden Sie gebündelte Informationen, wie Forschung zu einem erfolgreichen Strukturwandel beiträgt. Wir berichten über wissenschaftliche Modelle, Instrumente und Verfahren für regionale Transformationsprozesse und die daraus resultierende Politikberatung. Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert. Wenn Sie Anmerkungen haben, wenden Sie sich gerne an die Redaktion.

 

Wissenschaftliche Infothek zur Regionalen Transformation

Forschungsgruppen

Zwei Forschungsgruppen bilden die wissenschaftliche Basis unserer Leistungen:

Forschungsgruppen

Leistungsangebot

  • Regionale und thematische Analysen von Innovationsökosystemen
  • Agile Entwicklung von KI-Anwendungen für den Wissenstransfer
  • Algorithmen und Recommender Systems für das Matching von Akteuren und Inhalten aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Gesellschaft
  • Erstellung robuster KI- und Dateninfrastruktur 
  • Unter Verwendung von fortgeschrittener Data-Science-Methoden:
    • Maschinelles Lernen und Deep-Learning
    • Natural-Language-Processing und Sprachmodelle
    • Wissensgraphen und Ontologien
    • Entity-Recognition und Record-Linkage
    • Netzwerkanalyse und GraphML

Leistungsangebot

  • Entwicklung neuer Ansätze und Formate zur Weiterentwicklung innovationspolitischen Handelns
  • Bewertung und Evaluation politischer Maßnahmen
  • Wissenschaftlich fundierte Beratung zu politischen Entscheidungsprozessen
  • Unterstützung bei der Gestaltung und Organisation von Transferstrukturen und -netzwerken unter Berücksichtigung der beteiligten Akteure, Kontexte und Anreize

Aktuelle Veröffentlichungen

 

Studie / 15.7.2022

Hürden und Perspektiven für effektivere Förderung kommunaler Entwicklungszusammenarbeit

Die Wissenschaftler*innen schlagen u. a. vor, durch Verbundförderung unter kommunaler Leitung den administrativen Aufwand zu senken und das Risiko der Mittelweiterleitung zu reduzieren.

 

Wirtschaftspolitisches Thesenpapier / 9.5.2022

Wie Europa seine digitale Souveränität wiederherstellen kann

Das wirtschaftspolitische Thesenpapier »Wie Europa seine digitale Souveränität wiederherstellen kann« befasst sich mit der Debatte zum Konzept der digitalen Souveränität im europäischen und deutschen Kontext. Es wird zunächst nachgezeichnet, welche wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen dieser Debatte Auftrieb gegeben haben, bevor anschließend erörtert wird, inwiefern digitale Souveränität ein erstrebenswertes Ziel in Politik und Gesellschaft darstellt. Anschließend werden zwei wirtschaftspolitische Ansätze vorgestellt, aus welchen sich jeweils unterschiedliche Handlungsempfehlungen zur Förderung und Sicherung digitaler Souveränität ableiten lassen. Das Papier kommt zu dem Schluss, dass die Verknüpfung eines marktliberalen und eines industriepolitischen Ansatzes am ehesten geeignet ist, digitale Souveränität in Deutschland und Europa herzustellen und zu erhalten.

Das wirtschaftspolitische Thesenpapier »Wie Europa seine digitale Souveränität wiederherstellen kann« wurde gemeinsam mit der Technopolis Group erarbeitet.

 

Potenzialanalyse / 1.4.2021

WIR! – Wandel durch Innovation in der Region

Das Fraunhofer IMW unterstützt den Aufbau der Kompetenzregion »DIANA« (Diagnostikentwicklung, speziell Point-of-Care-Diagnostika) durch eine Potenzialanalyse zu den regionalen Kompetenzfeldern, Herausforderungen und Stakeholder-Bedarfen im Raum Mittelsachsen und Ostthüringen.